Materialausleihe

METALOG® training tools


Pipeline

Die Projekt-Leitung

Beschreibung

Lernprojekt.   An der Lösung komplexer Aufgaben arbeiten in der Regel viele mit. Wie wichtig eine effektive, gut geregelte Übergabe an den Schnittstellen hier ist, wissen Teamarbeiter oft aus eigener leidvoller Erfahrung. Die Pipeline ist ein pfiffiges Lernprojekt mit viel Action. Sie bietet Ihnen eine hervorragende Metapher, um mit Ihren Teilnehmern Übergabeprozesse und Kommunikationsfluss innerhalb von Organisationen, Systemen und Gruppen abzubilden und zu thematisieren.


Durchführung.   Die Gruppe erhält die Aufgabe, eine Kugel über eine bestimmte Strecke hinweg zu einem vereinbarten Zielpunkt zu transportieren. Die Kugel, die stellvertretend für ein gemeinsam bearbeitetes Projekt steht, darf dabei jedoch nicht berührt werden; als Transportmittel dient die Pipeline, ein System von halbierten Kunststoffröhren, die nur nach bestimmten, vorher vereinbarten Regeln von den Teilnehmern verwendet werden dürfen. Wie wird es ihnen gelingen, das Projekt erfolgreich zu realisieren? Bei dieser schnellen, stark aktivierenden Aufgabe führen Organisation und Koordination innerhalb der Gruppe zum Erfolg.

 

Anzahhl der Spieler (min/opt/max):

  • 6 / 16 / 30

Zeit: (ohne Auswertung):

  • 10 - 25 Minuten

Platzbedarf:

  • 10 x 8 m

Themen & Ziele:

  • Führungstraining: Effektiv kommunizieren, Informationen vermitteln, moderieren.   
  • Teamentwicklung: An Schnittstellen kommunizieren, Verantwortung übernehmen, kooperieren, mit Stress umgehen, Feedback geben, zielorientiert arbeiten. 
  • (Re-)Aktivierung: Seminarbeginn, nach der Mittagspause.

Material:

  • 6 Halbröhren aus robustem, matt durchscheinendem Kunststoff, 2 Holzkugeln
 

PerspActive

Aus allen Blickwinkeln

Beschreibung

Lernprojekt:

Mal ganz ehrlich: Wer hat schon wirklich einen Überblick? Im Gefecht der alltäglichen Aufgaben kann es immer wieder passieren, dass wir das Ziel aus den Augen verlieren. Dann geht es drüber und drunter und niemand weiß, in welcher Richtung der eigentliche Weg verläuft. Wie gelingt es uns dann, wieder den Fokus auf das zu bekommen, was wirklich wichtig ist? PerspActive bildet diese alltäglichen Herausforderungen bei Teams und ihrer Führung ab. Das Lernprojekt wird dann lösbar, wenn wir Antworten auf die zentralen Fragen „Wo stehen wir?“ und „Wo wollen wir hin?“ finden.

 

Durchführung:

Jeder Akteur nimmt ein oder zwei Schnüre in die Hand. Die Kugel wird auf der Startseite in den Transportschlauch eingeführt und soll nun von der Gruppe durch geschicktes dreidimensionales Drehen des PerspActive durch die Windungen des Schlauchs so bewegt werden, dass sie am anderen Ende der Öffnung den Schlauch verlässt und im Zielkästchen landet. Die konkreten Herausforderungen sind dabei, im Auge zu behalten, wo sich die Kugel befindet und ob die Richtung noch stimmt. Dabei gilt es, alle Perspektiven im Team zu aktivieren.

  

Anzahhl der Spieler (min/opt/max):

  • 5 / 12 / 12

Zeit: (ohne Auswertung):

  • 10 - 25 Minuten

Platzbedarf:

  • 5 x 6 m

Themen & Ziele:

  • Themen und Ziele Arbeiten im Team: Nutzen unterschiedlicher Blickwinkel und Arbeitspositionen zum Erreichen des Ziels, Optimieren des Arbeitsprozesses, effektiv kommunizieren, Arbeiten für ein gemeinsames Ziel, Umgang mit Veränderung. Projektmanagement: Planen und Durchführen eines Projekts, Zwischenziele, Rollenverteilung. Führen: Umgang mit Komplexität, wirksam und zielorientiert moderieren, motivieren, den Überblick behalten.

Material:

  • 1 PerspActive aus Holz mit integriertem Kugelschlauch, mit 12 Flechtschnüren, 3 Kugeln
 

Tower of Power

Für Teams die hoch hinaus wollen

Beschreibung

Lernprojekt:

Top Teams bauen Großes gemeinsam auf. Doch vorgegebene Ziele zu erreichen oder gar zu übertreffen, stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. „Wie wollen wir miteinander sprechen?“, „Was ist uns in der Zusammenarbeit wichtig?“ oder „Wer führt hier eigentlich?“ - diese und weitere Fragen wollen gemeinsam beantwortet werden. Die Antworten sind der Schlüssel zum lustvollen „Teaming“.

 

Durchführung:

In einem abgegrenzten Bereich werden 8 Bauteile senkrecht stehend auf dem Boden verteilt. Jeder Teilnehmer greift ein Seilende (oder mehr, je nach Zahl der Spieler; bei Bedarf können auch einzelne Seile entfernt werden). Aufgabe ist es, gemeinsam den an den Seilen befestigten Kran zu steuern und damit die Bauteile aufeinander zu stellen, um so einen Turm zu bauen. Dabei gilt stets die Vorgabe, dass die Bauteile von den Teilnehmern mit keinem Körperteil berührt werden dürfen. Dies ist eine wackelige Angelegenheit. Die Konstruktionsweise der Bauteile erlaubt kein hektisches und unkoordiniertes Vorgehen. Die Aufgabe ist also nur durch genaue Absprache und organisiertes, gemeinsames Handeln der Gruppe lösbar.

 

Variante: Lasst Eure Gruppe ein „Haus“ mit 3 Stockwerken bauen. Auf diesem Weg entgeht ihr einem möglichen Umfallen des Turms in der klassischen Variante. Fehler beim Bau können so leicht integriert werden. 
 

Anzahhl der Spieler (min/opt/max):

  • 6 / 12 / 24

Zeit: (ohne Auswertung):

  • 10 - 45 Minuten

Platzbedarf:

  • 8 x 8 m

Themen & Ziele:

  • Führungstraining: Abhängigkeiten in Systemen erkennen, Führungskommunikation, mit Risiken umgehen, Feedback geben.  
  • Teamentwicklung: Effektiv kommunizieren, kooperieren, aktiv zuhören, Balance herstellen, arbeiten mit Wertvorstellungen des Teams. 
  • Projektmanagement: Planung simulieren; unter Zeitdruck arbeiten.
    Kommunikationstraining: Metakommunikation, moderieren, umgehen mit unterschiedlichen Blickwinkeln.

Material:

  • 1 Kran (Buche/Edelstahl) mit 24 robusten Flechtschnüren (2m x 3mm, 8-fach geflochten), 8 Bauelemente aus massivem Buchenholz, 1 detaillierte Anleitung
 

Der Stein der Weisen

Stretching fürs Gehirn

Beschreibung

Lernprojekt: 

Man erinnere sich daran, wie Paul Watzlawick mit dem „Neun-Punkte-Problem“ bereits vor vielen Jahren unsere Kreativareale im Gehirn aktiviert hat. Ganz ähnlich wie dieses unter Experten weltbekannte Gedankenexperiment wirkt auch unser mentaler Grenzerweiterer. Der Stein der Weisen ist ein kleines pfiffiges Lernprojekt, das die Trainer hervorragend unterstützen kann, die Teilnehmer in einen kreativen Zustand zu versetzen – und dies zusätzlich mit einer haptischen Facette! Wenn ihr kreative Prozesse ankurbeln oder das Denken über den Tellerrand fördern wollt, bewirkt dieser kleine Begleiter wahre Wunder.

 

Durchführung:

Jeweils 1–5 Teilnehmern in der Gruppe wird eine Steckplatte mit drei unterschiedlichen Öffnungen gegeben: einem Kreis, einem Quadrat und einem Dreieck. Jetzt lautet die Schlüsselfrage: „Wie genau sieht eine Form aus, die bündig durch alle drei Löcher passt?“ Es gilt, wirklich kreativ nachzudenken und eingefahrene Denkbahnen zu verlassen! Nur wenn wir alle zerebralen Kreativareale aktivieren, gelingt es, eine Skizze dieses Körpers zu entwerfen. Es gibt auch die Variante, den Teilnehmern Kartoffeln und ein kleines Messerchen oder auch Knete (jeweils nicht im Lieferumfang enthalten) zur Verfügung zu stellen. Die Teilnehmer haben dann die Aufgabe, die gesuchte Form mit den eigenen Händen zu kreieren. Am Ende wird das Geheimnis dann mit dem tatsächlichen „Stein der Weisen“ (einer Form aus Holz) aufgelöst.


Akteure (min/opt/max):

  • 1-5 pro Steckplatte

Zeit: (ohne Auswertung):

  • 10-20 Minuten

Platzbedarf:

  • ein Tisch, um den herum sich die Akteure setzen können

Themen & Ziele:

  • Kreativität: Unterstützung beim Brainstorming, neue Perspektiven entwickeln, „aus dem Rahmen denken“.
  • Coaching: Reframing von festgefahrenen Überzeugungen, Unterstützung der Aussage „Nichts ist unmöglich, solange ich es erdenken kann“. 

Material:

  • Steckplatte aus Acrylglas, „Stein der Weisen“ aus Holz, detaillierte Anleitung. Lieferung in der Stofftasche.
 

Flottes Rohr

Teamgeist ohne Durchhänger

Beschreibung

Lernprojekt:

Im Alltag stoßen viele Teams immer wieder auf Situationen, die nicht lösbar sind, wenn nicht alle Mitglieder sprichwörtlich "an einem Strang ziehen". Führt also Euren Teilnehmern mit dem Flotten Rohr ein ums andere Mal wieder vor Augen, wie wichtig Kooperation und Moderation bei Teamarbeit sind!


Durchführung:

Ziel des Teams ist es, einen Ball mit Hilfe des Flotten Rohrs - einer schaufelartigen Konstruktion - aufzuheben und zu einem vereinbarten Zielpunkt zu transportieren. Dazu greift jeder Teilnehmer ein Seilende, so dass die Gruppe einen Kreis bildet.Gemeinsam soll nun das Flotte Rohr manövriert werden. Neben anderen haben sich dabei die folgenden Varianten bewährt.


Fernsteuerung:

Ein zuvor definiertes Führungsteam wird mit der Aufgabe betraut, die Durchführung des Projektes zu koordinieren. Dabei dürfen die Mitglieder des Führungsteams die Schnüre des Flotten Rohres nicht in die Hand nehmen. Wie gelingt es ihnen, Aufgabe und Ablauf transparent zu kommunizieren und zielorientiert zu koordinieren? 
 

Aktivierung:

Gemeinsam und von der gesamten Gruppe koordiniert wird der Ball mit Hilfe des Rohres aufgehoben und an einer anderen zuvor definierten Stelle abgelegt. Alle sind beteiligt und die Aufmerksamkeit wird wieder neu fokussiert. 
 

Selbstorganisation:

Ohne explizit definiertes Führungsteam soll die Gruppe selbstorganisiert die Aufgabe lösen. Die Koordination erfolgt aus der Gruppe heraus.


 Akteure (min/opt/max):

  • 6 / 14 / 18

Zeit: (ohne Auswertung):

  • 15 - 20 Minuten

Platzbedarf:

  • 10 x 10 m

Themen & Ziele:

  • Teamentwicklung: Kooperieren, kommunizieren, zielorientiert arbeiten, moderieren, Abhängigkeiten erkennen.
  • Selbstorganisation: Konzentrieren, fokussieren.

Material:

  • 1 Flottes Rohr (Kunststoff) mit 16 robusten Flechtschnüren (3 mm x 2,50 m, abnehmbar), 3 Bälle, 1 detaillierte Anleitung. Lieferung im Stoffbeutel.
 

Das Band

Das spannende Tuch für Teamgefühl

Beschreibung

Lernprojekt:

Raum geben, kreativ sein, mit Team-Choreographie spielen. Das Band lässt Eure Teilnehmer am eigenen Leib das Gefühl erleben, vom Team umschlossen, gestützt und manchmal auch bewegt zu werden. Team-Körper-Lernen in Perfektion!

 

Durchführung:

Mikrokosmos (MK): Wer in seinem Team Momente echter emotionaler Begegnung fördern möchte, braucht einen geschützten Raum, der alle wie eine sichere Höhle umgibt. Stellt oder setzt Euch mit der Gruppe bequem in das Band, lehnt Euch zurück, fühlt den gegenseitigen Halt und besprecht, was es zu besprechen gibt.

 

Kreisverkehr (KV): 6-18 Personen befinden sich im gespannten Band. Eine Person läuft plötzlich los und lässt sich an einer anderen freien Stelle von der weichen Wand auffangen; es folgt die nächste Person usw. Sobald die Gruppe ein Gefühl dafür entwickelt hat, sich trotz der Dynamik gegenseitig zu stabilisieren, könnt ihr die Geschwindigkeit erhöhen. So entsteht eine hochdynamische Teamkoordination.

 

Weg der Veränderung (WV): Alle Spieler stehen im Band. Jetzt entwickelt die Gruppe ein logisches System; mit dem Person für Person die Position innerhalb des Tuchs verändert. Währenddessen gilt es, eine Wegstrecke von ca. 30 m zurückzulegen. Nur mit echter Team-Choreographie gelingt es der Gruppe, den Weg tatsächlich zurückzulegen!


Anzahl der Spieler (min/opt/max):

  • 4 – 16

Zeit: (ohne Auswertung):

  • KV 10–45 Minuten; WV 10–25 Minuten

Platzbedarf:

  • WV/KV große Freifläche ohne Hindernisse; MK 6 x 6 m

Themen & Ziele:

  • Teamentwicklung: WV, KV: Koordinieren, Wechselwirkungen und Abhängigkeiten in Systemen, zusammenhalten, Rücksicht nehmen, Balance halten; MK: Feedback geben, reflektieren.
  • Begleiten von Veränderungsprozessen: Veränderung und Entwicklung als natürliches Phänomen erlebbar machen, beachten von Rahmenbedingungen im Rollenwechsel, intuitive Kräfte der Selbstorganisation erlebbar machen.

Material:

  • 1 Lycratuch, 1 detaillierte Anleitung.
 

Stack Man

Koordination für Performance

Beschreibung

Lernprojekt: 
Stack Man ist ein fesselndes Lernprojekt für all diejenigen, die sich mit der Koordination von Abläufen und der Veränderung von Strukturen auseinandersetzen. Ebenso lassen sich Themen wie Zusammenarbeit im Team, Führung und die Gestaltung von Veränderungen hervorragend damit darstellen.

 

Durchführung: 
Ziel der Spieler ist es, aus 15 Elementen 1 Stack Man in möglichst kurzer Zeit zu konstruieren. Beim ersten Aufbauen wird die Gruppe noch durch eine grafische Darstellung unterstützt. Im Anschluss wird diese erste Version wieder zerlegt. Danach gilt es, sich so zu koordinieren, dass die Gruppe innerhalb kürzester Zeit die Konstruktion wiederherstellt, diesmal allerdings ohne Anleitung. Diese Herausforderung ist dann zu meistern, wenn die Gruppe ihre eigene Kommunikation optimiert und wirksame Absprachen trifft. Mit optimaler Koordination gelingt dann der Aufbau den besten Teams in weniger als 20 Sekunden!


Anzahl der Spieler (min/opt/max):

  • 5 / 15 / 15

Zeit (ohne Auswertung):

  • 30 - 45 Minuten.

Platzbedarf:

  • 5 x 5 m.

Themen & Ziele:

  • Prozessoptimierung, Veränderungsprozesse gestalten: Sammeln
    und Einbinden von Optimierungsideen, KVP (kontinuierlicher Verbesserungsprozess),
    schrittweises Entwickeln von neuen Abläufen.
  • Zusammenarbeit im Team: Absprachen treffen und verändern, für ein gemeinsames Ziel arbeiten,
    Teamkommunikation.
  • Führen: Wirksam und zielorientiert moderieren,
    motivieren, den Überblick behalten, Steuern von Optimierungsprozessen.

Material:

  • 15 Holzelemente mit unterschiedlichen Einsägungen, 1 Konstruktionsplan, 1 detaillierte Anleitung.
 

Reality Check 1&2

Zoom zwischen den Welten

Beschreibung

Lernprojekt: 
RealityCheck ist ein smartes Lernprojekt, ideal für den Einstieg in einen Gruppenprozess oder als Energizer für zwischendurch. Um als Gruppe erfolgreich zu sein, gilt es, die eigene Sicht darzustellen, zuzuhören und zu koordinieren. Es entsteht eine faszinierende Geschichte, ein Wechsel von Ebenen, ein Surfen durch Wirklichkeiten.

 

Durchführung:  
Jeder Teilnehmer bekommt eine der runden, großformatigen Bildkarten aus der zusammenhängenden Bildgeschichte in die Hand, darf diese aber den anderen nicht zeigen. Durch geschicktes Beschreiben der Szenen finden die Teilnehmer die richtige Reihenfolge der Bilder. Am Ende werden dann alle Bilder gemeinsam abgelegt. Jetzt kann die Gruppe den visuellen Wow-Effekt genießen.

 

Akteure (min/opt/max):

  • 5 / 16 / 32

Zeit: (ohne Auswertung):

  • 10 - 15 Minuten

Platzbedarf:

  • je nach Gruppengröße, mindestens jedoch 40 m².

Themen & Ziele:

  • Kommunikationstraining : Sender-Empfänger-Thematik darstellen, Vieldeutigkeit von Botschaften erleben, aktives Zuhören, jeder kommuniziert aus seinem eigenen Modell der Welt.
  • Moderation : Informationen bündeln, Metakommunikation.
  • Teamtraining : Sprechen einer gemeinsamen „Sprache“, Kooperation, Arbeiten an einem übergeordneten Ziel.  

Material:

  • 32 großformatige runde Bildkarten, 1 detaillierte Anleitung.
 

Pfadfinder

Auf die richtige Spur kommen

Beschreibung

Lernprojekt:

„Alles Lernen basiert auf Rückmeldung (Feedback)“, erklärt John Sterman, Professor für Systemdynamik am MIT. Mit dem Pfadfinder wird erfahrbar, wie Teams zu lernenden Systemen werden können: Durch gemeinsames Entwickeln von Fähigkeiten und ständige Rückmeldung über den Status Quo erwirbt das Team Exzellenz.


Durchführung:

Mit einem Budget von zehnmal 1.000,- Euro bekommt die Gruppe den Auftrag, den versteckten Weg durch ein vorgegebenes Feld zu finden. Nach kurzer Planungszeit führt die Gruppe die Aufgabe schweigend durch. Allerdings gibt es überall Fallen und Stolpersteine, die den Weg behindern. Bei einem Fehltritt ertönt das Signal des Trainers. Solche unvermeidbaren Fehler werden nicht sanktioniert. Wiederholt die Gruppe allerdings denselben Fehltritt – handelt es sich also um einen vermeidbaren Fehler – ertönt erneut das Signal des Trainers, und die Gruppe muss 1.000,- Euro bezahlen. Durch gegenseitige Unterstützung und gemeinsames Lernen schafft es die Gruppe, eine Strategie zu entwickeln und möglichst wenig Budget zu verbrauchen, so dass am Ende alle Teilnehmer das Feld durchqueren können. Dabei gilt es, die Schwächen Einzelner auszugleichen und ohne zu sprechen, – also rein nonverbal – eine gemeinsame Vorgehensweise zu entwickeln.


Variante:

Das Tuch ist auch dafür geeignet, das Lernprojekt „Die Wendung“ durchzuführen. Hier stellt sich die gesamte Gruppe auf das Tuch. Jetzt hat sie die Aufgabe, das Tuch zu wenden, ohne jedoch vom Tuch herunterzusteigen. Mit Strategie und Planung ist auch diese Herausforderung zu meistern!


Variante:

 Namenlernen einmal anders: Es werden 2 Gruppen gebildet. Diese „verstecken“ sich rechts und links hinter dem Pfadfinder, der von 2 Personen gehalten wird. Jede Gruppe bestimmt still eine Person, die sich direkt vor das Tuch setzt. Auf gemeinsames Kommando wird das Tuch fallengelassen. Wer den Namen des Gegenübers zuerst nennt, hat diese Runde gewonnen. Der „Verlierer“ muss in die Gewinnergruppe wechseln. Ziel ist es, alle Personen jeweils auf die eigene Seite zu bekommen.


Anzahl der Spieler (min/opt/max):

  • 6 / 12 / 18

Zeit: (ohne Auswertung):

  • 20 - 40 Minuten

Platzbedarf:

  • 5 x 6 m

Themen & Ziele:

  • Teamentwicklung: Interagieren, Feedback, Entstehung eines lernenden Systems, Integration von Schwächeren, Fehlerkultur.
  • Kommunikationstraining: Wahrnehmen von körpersprachlichen Signalen, Sender – Empfänger Thematik.
  • Führungstraining: Bedürfnisse erkennen, kooperieren, mit Stress und komplexen Situationen umgehen.
  • Organisationsentwicklung: Schnelle Feedbackschleifen als Kriterium für Lernen und Entwicklung.

Material:

  • Waschbares Tuch, Signalpfeife (ohne Abbildung), 20 Geldscheine aus Holz,1 detaillierte Anleitung.  
 

Das Band Mini

Das spannende Tuch für Teamgefühl

Beschreibung

Lernprojekt. Raum geben, kreativ sein, mit Team-Choreographie spielen. Das Band lässt Ihre Teilnehmer am eigenen Leib dasGefühl erleben, vom Team umschlossen, gestützt und manchmal auch bewegt zu werden. Team-Körper-Lernen in Perfektion!

 

Durchführung:
Mikrokosmos (MK): Wer in seinem Team Momente echter emotionaler Begegnung fördern möchte, braucht einen geschützten Raum, der alle wie eine sichere Höhle umgibt. Stellen oder setzen Sie sich mit IhrerGruppe bequem in das Band, lehnen Sie sich zurück, fühlen Sie den gegenseitigen Halt und besprechen Sie, was es zu besprechen gibt.

Kreisverkehr (KV): 2-10 Personen befinden sich im gespannten Band. Eine Person läuft plötzlich los und lässt sich an einer anderen freien Stelle von der weichen Wand auffangen; es folgt die nächste Person usw.. Sobald dieGruppe ein Gefühl dafür entwickelt hat, sich trotz der Dynamik gegenseitig zu stabilisieren, können Sie die Geschwindigkeit erhöhen. So entsteht eine hochdynamische Teamkoordination.

Weg der Veränderung (WV): Alle Akteure stehen im Band. Jetzt entwickelt dieGruppe ein logisches System; mit dem Person für Person die Position innerhalb des Tuchs verändert. Währenddessen gilt es, eine Wegstrecke von ca. 30m zurückzulegen. Nur mit echter Team-Choreographie gelingt es derGruppe, den Weg tatsächlich zurückzulegen!

Anzahl der Spieler (min/opt/max):

  •  2 - 10

Zeit: (ohne Auswertung):

  •  KV 10 – 45 Minuten; WV 10 – 25 Minuten

Platzbedarf:

  •  WV/KV große Freifläche ohne Hindernisse; MK 6 x 6 m

Themen & Ziele:

  • Teamentwicklung: WV, KV: Koordinieren, Wechselwirkungen und Abhängigkeiten in Systemen, zusammenhalten, Rücksicht nehmen, Balance halten; MK: Feedback geben, reflektieren.
  • Begleiten von Veränderungsprozessen: Veränderung und Entwicklung als natürliches Phänomen erlebbar machen, beachten von Rahmenbedingungen im Rollenwechsel, intuitive Kräfte der Selbstorganisation erlebbar machen.

Material:

  • 1 Lycratuch, 1 detaillierte Anleitung.
 

Balltransport

Wie ein rohes Ei

Beschreibung

Lernprojekt: Wie wichtig es ist, im Team auf die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Mitglieder einzugehen, vermitteln Sie Ihren Teilnehmern mit diesem Lernprojekt. Jedes Mitglied der Gruppe kann dabei seinen persönlichen Beitrag zur Lösung nur dann leisten, wenn es von allen anderen durch effektives Kommunizieren unterstützt wird.


Durchführung: Die Mehrzahl der Teilnehmer legt Augenbinden an (die Schwierigkeit des Lernprojektes nimmt ab, je weniger der Akteure die Augen verbunden haben). Die „Blinden“ erhalten den Arbeitsauftrag, einen auf einem Metallring platzierten Ball vom Start- zum Zielsockel zu transportieren und darauf abzulegen, ohne ihn dabei fallen zu lassen. Kreisförmig stehend steuern sie den Ring in ihrer Mitte mit Hilfe von Schnüren; dabei sollte der Trainer darauf achten, dass diese am Ende angefasst und nicht verkürzt werden. Aufgabe der „Sehenden“ ist es, die Bewegungen der „Blinden“ zu koordinieren und den Gesamtablauf zu steuern, damit der Ball das Ziel erreicht. Berührungen sind nicht erlaubt. Durch die freie Aufstellbarkeit der Start- und Zielsockel kann der Schwierigkeitsgrad individuell angepasst werden (zum Beispiel durch Aufstellung im Gelände oder in unterschiedlicher Höhe). Entsprechend der Teilnehmerzahl können Sie einzelne Schnüre abnehmen. Wenn Sie das Projekt im Freien durchführen und die Spannung erhöhen möchten, dann verwenden Sie statt des Balls doch einfach mal ein rohes Ei!


Anzahl der Spieler (min/opt/max):

  •  2 / 9 / 12

Zeit: (ohne Auswertung):

  •  15 – 45 Minuten

Platzbedarf:

  •  Möglichst große Fläche

Themen & Ziele:

  • Teamentwicklung: Interagieren, vertrauen, kooperieren, mit Stress umgehen, Feedback geben
  • Kommunikationstraining: Aktives Zuhören, wahrnehmen von körpersprachlichen Signalen, Sender – Empfänger- Thematik. 
  • Projektmanagement: Mit Informationsengpässen umgehen, Projektphasen abbilden, Aufgabenbereiche der Projektleitung entwickeln.
  • Führungstraining: Bedürfnisse erkennen, Führungsstile erlebbar machen, motivieren, effektiv und konkret kommunizieren, moderieren.
  • (Re-)Aktivierung: Seminarbeginn, nach der Mittagspause.


Material: 

  • 1 Ring aus gehärtetem Edelstahl mit 8 robusten Flechtschnüren (3mm x 2m), 2 Sockel (Buche, zerlegbar), 1 Ball, 8 Augenbinden, 1 detaillierte Anleitung
 

CultuRallye XXL

Regeln erleichtern das Leben. Meistens.

Beschreibung

Lernprojekt: Explizite und implizite Regeln sind Ausdruck einer jeden Kultur. Ob es sich dabei um die Kultur einer Volksgruppe oder aber um Firmen- oder Abteilungskultur handelt - wie auch immer: Regeln bestimmen das Zusammenleben. Der Umgang mit fremden Regeln ist Hauptthema dieses Lernprojekts.

Durchführung: Es beginnt ganz einfach. An jedem Tisch beginnen die Akteure mit speziell entwickelten Würfeln miteinander zu spielen. Dabei lernen sie die Regeln kennen. Nach kurzer Zeit darf nicht mehr gesprochen werden. Jetzt wechseln einige Akteure den Tisch und spielen an einem fremden Tisch weiter. Was diese jedoch nicht wissen: Die Regeln an jedem Tisch sind verschieden von denjenigen des Tisches, von dem sie kommen. Ohne zu sprechen, müssen sie jetzt mit der fremden Situation umgehen und entweder neue Regeln lernen oder die eigenen „importieren“. Auf jeden Fall ohne Worte! Dieser sanft dosierte Kulturschock wirkt wie ein Augenöffner. Hier wird erlebbar, wie wir uns als Fremde in neuer Umgebung fühlen und was wir brauchen, um uns orientieren zu können.



Akteure (min/opt/max):
8 / 12 / 35
Zeit: (ohne Auswertung): 20 - 25 Minuten
Platzbedarf:
Raum mit ca. 60qm, in dem 7 Tische mit genügend Abstand Platz finden.
Themen & Ziele:
Interkulturelle Kommunikation: Umgehen mit Fremdem, Verstehen von fremden Kulturen, explizite und implizite Regeln
Teamentwicklung:
Entwickeln von gemeinsamen Regeln z.B. beim Zusammenlegen zweier Abteilungen oder Bildung eines neuen Teams, zu Beginn des Schuljahres, um Regeln festzulegen.
Umgang mit neuen Rahmenbedingungen: Neue Strategien entwickeln, sich in einer neuen Situation unter erschwerten Bedingungen orientieren.



 

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63450 Hanau

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